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Der Name Steinsee geht kaum wie man annehmen könnte auf das steinige Ufer auf der Nordseite zurück, sondern ist wohl darauf zurückzuführen, dass in Seenähe, genauer in Oberseeon, einmal Reste eines römischen Steinhauses freigelegt wurden. Steinhäuser waren in alten Zeiten auf dem Lande etwas Seltenes. Die Bauernhäuser wurden aus Holz gebaut, so dass die römischen Steinhäuser am See etwas Besonderes waren und deshalb der See nach diesen Steinhäusern von unseren Vorfahren „Steinsee“ benannt wurde.
Im letzten Jahrhundert wurde im „Führer München Ost“ (1909) der Steinsee schon als verkehrsferne Idylle beschrieben. Am Nordufer stand eine Fischerhütte. Dort durfte man baden und es wurden bereits Kähne vermietet. In den oben genannten „Führer München Ost“ wurden auch schon Bade- und Schiffsmeister erwähnt. Auf einer Ansichtskarte aus dem Jahre 1916 wurde der Steinsee bereits als Sehenswürdigkeit des Münchner Ostens ausgewiesen.
Im Jahre 1934 wurde der Steinsee offiziell als Badesee freigegeben und das jetzige Strandbad „Familienbad Steinsee“ eröffnet. Seitdem erfreut sich das traditionsreiche Bad größter Beliebtheit.
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